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Wie funktioniert die Nahwärmeversorgung?

Normalerweise ist jedes Gebäude mit einer eigenen Heizungsanlage ausgestattet, um durch die Verbrennung von Erdgas oder Heizöl Wärme für Warmwasser und Raumheizung zu erzeugen. Neben der Heizungsanlage sind zudem Gasanschluss bzw. Heizöltanks und Schornstein erforderlich.

 

Die Wärmeübergabestation

Die Wärmeübergabestation stellt das Bindeglied zwischen Nahwärmenetz und dem Heizkreislauf der Versorgungsobjekte dar. In der Wärmeübergabestation wird die Wärmeenergie über einen Wärmetauscher in das hauseigene Heizsystem übertragen und kann im Folgenden sowohl als Heizwärme als auch zur Warmwasserbereitung genutzt werden.

 

Komfortable Steuerung  durch Fernheizregler

Im Vergleich zu einer modernen  Zentralheizung bestehen hinsichtlich des Komforts keinerlei Einschränkungen. So ist jede  Wärmeübergabestation mit einem witterungsgeführten Fernheizregler ausgestattet, welcher zur Steuerung der gesamten Wärmeversorgung dient. Dazu gehören sowohl die Heizkreise zur Raumheizung als auch die Warmwasserbereitung.

Mit diesem Regler kann jeder Wärmeabnehmer selbst bestimmen, wann und mit welchen Temperaturen er sein Wohnhaus beheizt. Dabei stehen komfortable Einstellmöglichkeiten und Funktionen, wie z.B. Optimierung der Heiztemperaturen, Zeitprogramme und eine bedienerfreundliche Datenabfrage und –eingabe wie gewohnt zur Verfügung.  

Transparenz durch integrierten Wärmezähler

Die Wärmeübergabestation ist mit einem Wärmezähler zur Verbrauchserfassung ausgestattet.  Dies bildet die Grundlage zur Abrechnung mit dem Wärmeversorger.

Neben dem Verbrauch können weitere Parameter abgelesen werden.

Dazu gehören zum Beispiel:

·                    die Vor- und Rücklauftemperatur (C°),

·                    der Volumenstrom (m³/h) des Nahwärmeheizwassers

·                    die aktuelle Wärmeleistung (kW) sowie

·                    die bezogene Wärmemenge (kWh).

Infolgedessen sind Verbrauch und aktuelle Betriebsparameter jederzeit transparent nachvollziehbar.

Nahwärme aus dem BEKW Bioenergiekraftwerk Emsland ist nicht nur umweltfreundlich, sondern gegenüber der konventionellen Wärmeversorgung auch die wirtschaftlichere Lösung. So sind über die Nahwärmeversorgung viele Kostenblöcke abgedeckt, die Sie bei herkömmlichen Heizkesselanlagen separat bezahlen müssen. Zudem wird bei der Nahwärmeversorgung eine direkte Leistung (Wärmelieferung) erbracht. Verluste, wie bei dem Betrieb einer eigenen Heizkesselanlage mit Jährlich schlechteren Wirkungsgraden, entfallen.

 

Kostenstruktur im Überblick

Die Anschlusskosten bestehen aus:

·                    Fixe Anschlusskosten = 5.000,00 Euro und

·                    Leistungsabhängige Anschlusskosten = 50,00 Euro / kW

Anschlusskosten werden einmalig beim Anschluss an das Nahwärmenetz erhoben. Nach den derzeit geltenden rechtlichen Grundlagen wird auf die  Anschlusskosten eine finanzielle Förderung in Höhe von 1.800 Euro angerechnet.

Die Grundgebühr beträgt 15,00 Euro je kW Anschlussleistung. Diese wird jährlich für die grundsätzliche Wärmebereitstellung erhoben.

Für die Abrechnung und den Unterhalt eines eichrechtlichen Wärmemengenzählers wird ein jährlicher Messpreis in Höhe von 120,00 Euro erhoben.

Das Arbeitsentgelt wird für die tatsächlich gelieferte Wärmemenge abgerechnet. Das Arbeitsentgelt wird entsprechend den folgenden Staffelpreisen, die kumulativ zu entrichten sind, ermittelt:

Tarifstufen                          Vertragspreis                    Preisobergrenze

  0 MWh      bis        10 MWh           65,00 Euro/MWh              59,50 Euro/MWh

10 MWh      bis      100 MWh           55,00 Euro/MWh              50,35 Euro/MWh

 

*Preisobergrenze:  Zur Absicherung der Vorteilhaftigkeit der Nahwärmeversorgung greift in Zeiten, die durch eine günstige Kostenstruktur konventioneller Energieversorgung gekennzeichnet sind, eine Preisobergrenze. Auf Grundlage der aktuellen Marktsituation reduzieren sich für 2012 die Wärmebezugspreise entsprechend der o.g. Preisobergrenze.

Setzen die konventionellen Energieträger die Preisentwicklung der letzten Dekaden fort, so sind zukünftig drastische Preissteigerungen zu erwarten. Nahwärme verspricht hingegen langfristige Preisstabilität.

 

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus

Wärmeverbrauch: 20.000 kWh

Anschlussleistung: 15 kW

Konventionelle Eigenversorgung

Nahwärmeversorgung

Wartung und Instandhaltung:

150,00 Euro

-entfällt-

Kehrgebühr:

60,00 Euro

-entfällt-

Grundgebühr:

120,00 Euro

225,00 Euro

Messpreis

Keine Angaben

120,00 Euro

Jahreswärmebedarf

20.000,00 kWh

20.000,00 kWh

Jahresnutzungsgrad

0,85

0,97

Erdgasbezug

23.529,41 kWh

 

Erdgasbezug

26.056,93 kWh

 

Erdgasbezugskosten

1.399,26Euro

 

Wärmebezug

 

20.618,56 kWh

Nahwärmebezugskosten

 

1.129,65 Euro

Staffeltarif 1, 0- 10 MWh [5,95 Ct. / kWh]:

Staffeltarif 2, 10- 100 MWh [5,035 Ct. / kWh]:

 

595,00 Euro

534,65 Euro

Gesamtkosten, netto:

1729,26 Euro

1474,65 Euro

Gesamtkosten, inkl. MwSt. :

2.057,82 Euro

1754,83 Euro

ERSPARNIS

 

302,99 Euro


+ Wirtschaftlichkeit

·                Keine Wartungs- und Instandhaltungskosten

·                Kosten für Kaminkehrer, TÜV-Abnahme, Versicherungen u.ä. entfallen

·                Direkter Leistungsbezug, Verluste wie bei konventioneller Wärmeerzeugung entfallen

·                Einmalige überschaubare Investitionskosten, Rücklagen für Reparaturen und Kesselerneuerungen sind nicht erforderlich

·                Langfristige Preisstabilität ist gewährleistet

 

 

+ Hoher Komfort

·                Nahwärme ist bequem, sicher und sauber.  Ohne Kessel, Gasanschluss und Schornstein.

·                Hohe Sicherheit, da sich kein Brennstoff und auch keine Verbrennung im Haus befindet

·                Nahwärme bietet hohe Versorgungssicherheit 

·                Über die hauseigene Steuerungsanlage wird die Wärme sicher und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt. 

 

 

Profitieren Sie von Ihrem lokalen Energieversorger.

Egal ob Neubau oder ein Austausch ihrer vorhandenen Heizung, 

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